Erika Klostermeier (Vorsitzende)
Karin Güthler (stellv. Vorsitzende)
Gisela Schreiber (Schriftführerin)
Wer sind wir?
Mieter aus Berlin-Karow, die sich zu einem Verein zusammengeschlossen haben, um sich gegen die Machenschaften der Hausverwaltungen zu wehren.
Wir arbeiten ehrenamtlich und finanzieren uns ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen.
Wir möchten allen, die zu schwach sind, sich zu wehren, helfen.
Warum?
leider wird hier immer wieder mit der Unbedarftheit und Unwissenheit der Mieter gespielt. So sind z.B. die Betriebskostenabrechnungen teilweise viel zu hoch (auch wenn ein Guthaben verzeichnet ist). Manche in den BKN enthaltenen Positionen sind nicht auf die Mieter umlegbar, was man aber als Laie nicht wissen kann.
Die Forderungen an die Mieter bei der Wohnungsübergabe sind teilweise völlig überzogen und ungerechtfertigt.
Das Problem Schimmel und Feuchtigkeit ist in Karow extrem groß und wurde zum größten Teil bereits schon beim Bau verursacht. Die Häuser wurden viel zu schnell hochgezogen und garnicht richtig ausgetrocknet. Es wurden vielfach minderwertige Materialien (vor allem für die Fenster) verwendet, die meisten Häuser sind nicht richtig isoliert. Fast alle Handweker können dies bestätigen, würden es natürlich niemals offiziell machen, da sie - vertändlicherweise- Angst um ihren Arbeitsplatz haben. Deswegen möchten wir hier auch nicht weiter darauf eingehen.
Wie agieren wir und was unterscheidet uns von Anderen?
Wir machen Termine und begeben uns in die Räumlichkeiten der HVs, um vor Ort die Betriebskostenabrechnungen zu prüfen. Wir gehen sämtliche Belege durch. So können wir direkt vor Ort etwaige Unregelmäßigkeiten feststellen.
Wir kontaktieren Ihre Hausverwaltung, wenn Schimmel oder Feuchtigkeitsprobleme auftauchen, wir sind auf Wunsch auch bei einer Wohnungsübernahme/ -übergabe dabei.
Wir sind nicht "auf Kriegspfad", sondern wenden uns zunächst einmal mit allen bestehenden Problemen an die zuständigen Hausverwaltungen, um eine vernünftige Lösung zu erzielen.
Leider aber ist dies nicht immer möglich. Vor allem sind hier Hausverwaltungen, die weder auf Briefe von uns, der Mieter oder Anwälte reagieren.
Was ist dann zu machen?
Es ist ganz wichtig, standhaft zu bleiben und sich nicht einschüchtern zu lassen - Sie haben mehr Rechte, als Sie glauben!
Natürlich versuchen die HVs immer wieder die Mieter zu beeinflussen, indem sie ungerechtfertigte Mahnungen schicken und mit dem Gerichtsvollzieher drohen. Aber sobald Sie Widerspruch gegen die BKN eingelegt und mitgeteilt haben, dass Sie uns die Unterlagen zur Prüfung eingereicht haben, wird in der Regel von der zuständigen HV eine Mahnsperre verhängt - vorbildlich hat sich dabei bis jetzt die Arwobau verhalten.
Bei Schimmel und Feuchtigkeit, sowie anderen Problemen, bitte unbedingt Fotos machen und Zeugen suchen.
Leider landen bei diesen Fällen die meisten dann doch beim Anwalt.
Wir können und dürfen keine Rechtsauskunft geben, Sie aber im Vorfeld darauf hinweisen, was zu tun ist, und Sie begleiten und Hilfestellung geben. Wir stehen mit im Mietrecht versierten Anwälten in Verbindung, die Ihnen auch zu Ihrem Recht verhelfen können.
Daher ist es mittlerweile - wie uns auch die anderen Mietervereine bestätigen- zwindend notwendig, eine Mietrechtsschutzversicherung abzuschließen.
Die Hausverwaltungen waren es bisher gewohnt, dass die Mieter sang-und klanglos alles hingenommen haben und sich nicht wehrten, aus Angst vor Unannehmlichkeiten.
Mal ehrlich: Haben Sie soviel Geld zu verschenken?
Unsere Bitte an Sie:
Bilden Sie Hausgemeinschaften in denen es jeweils 1 Sprecher gibt. Dieser kann uns dann in Ihrer aller Namen die Probleme vortragen.
Wir benötigen dringend noch weitere ehrenamtliche Mieter, die uns ihr Fachwissen zur Verfügung stellen und z.B. bei den Prüfungen unterstützen, bei der Übergabe dabei sein können, Handzettel verteilen usw.
Desweiteren Helfer, die aus dem Internet relevante Urteile und Berichte zusammenstellen, um unsere "Mieterbibel" auf dem neusten Stand zu halten.
Wir sind für jede Hilfe dankbar.
(Die Prüfungen finden 1 x im Jahr statt, so dass Sie auch nicht das ganze Jahr Ihrer Zeit opfern müssen.)
Das Ziel und Resultat:
Eine Gemeinschaft zu bilden, die stark ist und sich nichts mehr gefallen lässt. Dazu brauchen wir Ihre Mithilfe!
Denn nur so können wir auch denjenigen helfen, die zu schwach sind, sich zu wehren.
Nur Gemeinsamkeit macht stark!
Erika Klostermeier 1. Vorsitzende